The results of the Feinschmecker Riesling Cup 2025 - Germany’s Best Dry Rieslings - were published in the February 2025 issue of Der Feinschmecker, Germany's leading gourmet journal.
Der Feinschmecker: Beim Feinschmecker Riesling Cup 2025 steht Philipp Wittmanns Westhofener Morstein oben auf der Siegertreppe, das Weingut Gunderloch holt Bronze, aber auch Franken machte eine glänzende Figur. Guts- und Ortsweine ernteten ebenfalls Lorbeeren.
There are approximately 47,000 hectares planted with Riesling worldwide. Germany—with 22,500 hectares—accounts for about half of the total. From a global perspective, Riesling is a niche grape variety, accounting for less than 1% of world wine production. From a global perspective, it is the fruity-sweet style (with the fermentation stopped so that the wine remains sweet and the level of alcohol low) and the rare noble-sweet style (lusciously sweet wines due to noble rot or frost in the vineyard) that are receiving the attention of the connoisseurs of premium wines.
Dry Riesling has played a minor role in the world of wine, but this is changing. The Rieslings from Alsace and Austria, both considerably smaller producers of Riesling than Germany (Alsace produces approximately 15% and Austria approximately 7% of what Germany produces), have always been in the dry category (although the Rieslings from Alsace have shown a trend toward an increasing level of remaining sweetness in the wine over the past decades), and, importantly, Germany, the dominating Riesling force in the world, has undergone a major trans-formation in the past 40 years: The fruity-sweet Rieslings have been crowded out from the wine lists in Germany, while the “dry wave” — “Trockenwelle” — has swept the country. When you go to a wine bar, wine store, or restaurant in say Frankfurt, Berlin, or Munich, it is very difficult to find a fruity-sweet Riesling. The wine lists are dominated by dry Riesling.
Der Feinschmecker Riesling Cup 2018 - Top 15 Dry Rieslings
Platz 1: Weingut Wittmann, Rheinhessen
2024 WESTHOFENER MORSTEIN RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
Die
Familie Wittmann gehört zu den ersten Weinmachern in Rheinhessen, die
konsequent auf biologischen Anbau gesetzt und dann auch die
biodynamische Wirtschaftsweise mit einbezogen haben. Kaum irgendwo sonst
findet man Weinberge in einem so perfekten Zustand. Das ist die Basis
für dieses Große Gewächs, das Caro Maurer MW als „Role Model“ dafür
sieht „wie gut knackige Säure eingebettet sein kann“. Philipp Wittmann
erinnert der 2024er Jahrgang dabei an seinen 2002er, „gleichzeitig ist
das aber auch ein Wein, wie ihn mein Vater in den 1990ern gemacht hat:
unplugged, ohne Verstärker. Und er hat das, was als Begriff in den
vergangenen 20 Jahren inflationär genutzt wurde, hier aber zutrifft: Der
Wein strotzt nur so vor Mineralität.“
€ 79, www.wittmannweingut.com
Platz 2: Weingut Max Müller I, Franken
2024 ESCHERNDORFER „AM LUMPEN 1655“ RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
Die
Müllers, die nicht mehr Max heißen, sondern Christian (r.), Jennifer,
Rainer und Moni, haben im Jahr 2024 einen bild schönen Riesling „voller
Harmonie und Balance“ (Maximilian Wilm) erzeugt. Geprägt von kühler
Steinobst- und Zitrusaromatik konnten sie den Jahrgang für ein
gelungenes Spiel aus Säure und Süße nutzen. Laut Jens Priewe ein
„straffer Riesling mit bester Substanz, Länge und fein ziselierter
Frucht“.
€ 38, www.max-mueller.de
Platz 3: Weingut Gunderloch, Rheinhessen
2024 NIERSTEINER PETTEN THAL RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
Johannes
Hasselbachs Pettenthal ist ein eleganter und in hohem Maße charmanter
Riesling vom Roten Hang. Aktuell wirkt er schon erstaunlich offen und
einladend, noch leicht reduktiv, aber voller Finesse und tänzelnder
Leichtigkeit. „Unglaublich lang, sehr animierend, salzig, mundwässernd
und balanciert zwischen Frucht und Mineralität“, so Jurorin Katharina
Iglesias.
€ 44, www.gunderloch.de
Platz 4: Weingut Rudolf Fürst, Franken
2024 BÜRGSTADTER CENTGRAFENBERG RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
„Gibt
viel, zeigt viel“, schreibt Caro Maurer MW zum Wein von Sebastian
Fürst, den der Feinschmecker bei den WINE AWARDS 2025 zum „Winzer des
Jahres“ kürte (s. S. 150). Es ist ein Wein mit „fili graner Textur,
dichtem Körper und langem Abgang, mit viel Schmelz und langem Nachhall“,
fasst es Juror Florian Richter treffend zusammen. Ein Riesling mit
Schliff und viel reifer, zitrischer Frucht und Spannung.
€ 59, www.gute-weine.de
Platz 5: Weingut Hain, Mosel
2024 PIESPORTER GOLDTRÖPFCHEN RIESLING GROSSES GEWÄCHS
Ein
Wein mit klassischer Moselaner Riesling-Nase. Dabei zeigt der Wein
durchaus breite Schultern, bietet süßen Extrakt und Exotik. Für Jens
Priewe ein „mitreißender Riesling“, für Michael Quentel zudem
„feinsaftig mit griffiger Struktur und Eleganz“. Ein Charakter mit viel
Schmelz und ebenso mit Finesse und Frucht.
€ 27, weingut-hain.de
Platz 6: Weingut Ansgar Clüsserath, Mosel
2024 TRITTENHEIMER APOTHEKE RIESLING TROCKEN
Kräuterwürze,
eine klare Frucht zwischen zitrischen Noten, Steinobst und einem Hauch
von Exotik zeichnen den Riesling aus der Trittenheimer Apotheke ebenso
aus wie „tolle Texturen, eine gute Substanz und viel Schliff“ (Jens
Priewe). Das ist ein Moselaner mit einem „balancierten und intensiven
Körper und griffiger Säure“ (Florian Richter), der schon jetzt viel
Trinkfluss bietet.
€ 35 (ab März), www.weingutwittmann.de
Platz 7: Weingut Holger Alt, Nahe
2024 MONZINGER HALENBERG RIESLING TROCKEN
Holger
Alt hat mit diesem Halenberg einen blütenduftigen und kräuterbetonten
Riesling geschaffen, dessen Aromatik sich mit dem Duft von nassem
Gestein verbindet. Die Frucht ist gestochen scharf, der Körper kraftvoll
mit „recht viel Speck auf den Hüften“ (Caro Maurer MW), aber einer
klaren, animierenden Säurestruktur und Salzigkeit.
€ 11, www.weingut-alt.de
Platz 8: Weingut Philipp Kuhn, Pfalz
2024 KALLSTADTER SAUMAGEN RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
Für
Jens Priewe war das Fazit klar: „Ein begeisternder, toller,
facettenreicher Wein mit viel Saft und viel Mineralität.“ Michael
Quentel hatte die Sorge, „dass der Wein aufgrund seiner leisen Art nicht
die ganz hohen Noten bekommt, doch wer Finesse und Harmonie liebt, wird
hier reich beschenkt.“ Ein graziler, finessenreicher, eleganter
Riesling.
€ 42, www.weinshop-philipp-kuhn.de
Platz 9: Weingut Pfeffingen, Pfalz
2024 UNGSTEINER HERRENBERG RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
Jan
Eymaels Lieblingsrebsorte ist die Scheurebe – ein bisschen davon spürt
man auch in diesem Riesling. Es ist ein aromatisch dichter Wein voller
Konzentration. Mandarine und Williamsbirne, Mango und Ananas hat man
hier ebenso wie einen blütenduftigen Auftakt samt weißer Beeren. Am
Gaumen hell, frisch, saftig, eigenständig mit druckvoller Säure und
Mineralität, würziges Finale.
€ 35, www.pfeffingen.de
Platz 10: Weingut Fritz Haag, Mosel
2024 BRAUNEBERGER JUFFER RIESLING VDP.GROSSES GEWÄCHS
Ein
klassischer Mosel-Riesling aus dem Weingut von Oliver Haag: Hier ist
auch in extremen Jahren Verlass auf einen duftigen, schieferwürzigen
Wein mit „vollem Körper und dichter Struktur“ (Florian Richter). Das
„lässt die Zunge schnalzen“, schreibt Michael Quentel, „aufgrund dieser
gelungenen Mischung aus Salzigkeit, saftiger Frucht, Steinigkeit, Grip
und Würze.“
€ 32, fritzhaag.shop
Platz 11: Weingut Claes Schmitt Erben, Mosel
2024 TRITTENHEIMER APOTHEKE „SONNTHEILEN“ RIESLING TROCKEN
Gleich
zweimal findet sich die Trittenheimer Apotheke unter den besten 13
Rieslingen des Cups. Das ist ein weiteres Novum in diesem Jahr. Bei
Claes Schmitt Erben gibt es viel Substanz und viel Schmelz. Es ist, so
Maximilian Wilm, ein „klassischer deutscher Riesling, mit viel Frucht
aber auch mit Frische und Finesse“.
€ 16, www.claeswein.de, bestellung@claeswein.de
Platz 12: Weingut August Kesseler, Rheingau
2024 RÜDESHEIMER BERG ROSENECK VDP. GROSSES GEWÄCHS
Aus
dem Weingut August Kessler stammt dieser spielerisch unbeschwerte,
fruchtige Riesling mit feiner Säure. Ein Wein mit „schöner Frucht und
feiner Balance. Mineralisch mit guter Säurestruktur, ein kraftvoller
Körper mit langem Abgang“, so lobt Jurorin Katharina Iglesias.
€ 45, shop.august-kesseler.de
Platz 13: Weingut Theo Minges, Pfalz
2024 BURRWEILER SCHWÄER VDP. GROSSES GEWÄCHS
„Schäwer“
ist das Pfälzer Synonym für Schiefer, einem dort sehr seltenen Gestein.
Der Riesling hat eine prägnante Salzigkeit, gepaart mit Trinkfluss,
animierender Säure, Balance und mineralischem Abgang. Michael Quentel
hebt die animierende Säure und viel Kräuterwürze hervor: „Das hat viel
Zug, gute Länge, sehr stark!“
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